Hier die einzelnen Clips vom Live Stream und der Projektvorstelung 29.06.2021

1. Begrüßung Kai: Schächtele https://vimeo.com/578541138/3bf932a165
2. Grußwort Rainer Schulze Bürgermeister.: https://vimeo.com/578542006/5495515307
3. Grußwort Götz Lehmann: https://vimeo.com/578542471/52a50c6c39
4. Projektvorstellung Tobias Till Keye: https://vimeo.com/578542671/2a11c8e439
5. Morderation Tobias und O-Töne: https://vimeo.com/578542671/2a11c8e439
6. Live Zuschaltung Jan Köpper GLS Bank: https://vimeo.com/578546049/12689402b2
7. Podiumsdiskussion mit Staatskanzlei Jörn Mothes, Fridays for future Theresia Crone und Projektleiter Tobias Till Keye : https://vimeo.com/578599252/7ba302f64c


Programm Live-Sendung Pilotprojekt „ResidenZukunft“
am Dienstag, den 29.Juni 2021:

Live-Stream unter: https://www.rce-stettinerhaff.live

10:00 Uhr           Begrüßung – Moderation durch Kai Schächtele, Journalist und Moderator              
                              Rainer Schulze, Bürgermeister Rothenklempenow
                             Götz Lehmann, GEH MIT! Arbeit und Leben e.V.
                             Philip Vaughter, Universität der Vereinten Nationen – Videobotschaft

10:15 Uhr           Präsentation des Globalen Netzwerks der RCE´s – Video
                             Rede von Angela Merkel zum UN Dekaden Start – Video

10:30 Uhr           Vorstellung des Pilotprojektes – Tobias Till Keye, Projektleiter

                              O -Töne der Freunde und Unterstützer:
                             Andreas Willisch, Vorstand vom Thünen Institut für Regionalentwicklung – Videobotschaft                                                     
                             Jochen Elberskirch, Naturpark am Stettiner Haff – Videobotschaft
                             Jan Köpper, GLS Bank – Live-Zuschaltung

11:15 Uhr           Präsentation der ResidenZ Ergebnisse
                             Anhand der neuen Bildungsstationen auf dem Weltacker   
                            
ResidenZ Bildung – Pablo Melotta
                             ResidenZ Saatgut – Ike Engelbrecht-Bock
                             ResidenZ Bauen – Malte von Viehban

12:30 Uhr           Wie kann es weiter gehen?
                              Podiumsdiskussion unter dem Fragezeichen mit:
                             Jörn Mothes von der Staatskanzlei Grundsatzfragen der Zukunft in MV, Theresia Crone von Fridays for Future (zugeschaltet), Uwe Greff
                             von der BioBoden Genossenschaft und dem Projektleiter Tobias Till Keye

13:30 Uhr           Danksagungen und Ausklang
                             bei Speis, Trank und Musik mit optional anschließender Führung durch Rothenklempenow

Anfahrt: Weltacker, Dorfstr 56, 17321 Rothenklempenow    

Dies ist der Auftakt für die Einrichtung einer digitalen Plattform, durch das Projekt GEH MIT.                                 

Dieses Pilotprojekt ist für den Start der UN Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen 2021-2030 entwickelt worden. Ziel dieses neuartigen Stipendienprogramms ist es dringend notwendige Transformation zum klimagerechten und nachhaltigen Wirtschaften möglich zu machen. Ökosysteme werden hier im Otto Scharmerschen Sinne oder mit dem Beuys Ansatz der sozialen Plastik, als ganzheitliche Systeme mit dem Menschen gedacht. Es geht darum Gemeinwohl und die Regeneration und Restauration aller Ökosysteme gemeinsam zu denken.

Die Aufgabenstellung ist die aktive und ortsverbundene Transformation für die Erreichung der Klimaziele und 17 Ziele der Nachhaltigkeit. Akteure aus allen Bereichen stecken in ihren alten Mustern oder alten ökonomischen Zwängen. Eine Transformation eines Hofes, Unternehmens oder gar einer gesamten Gemeinde benötigt extra Engagement und Zeit. Die ländliche Infrastruktur und die Landflucht ist eine gesellschaftliche Herausforderung und es braucht mehr Austausch und Aktion sowie Konzepte, welche eine Möglichkeit sind Landleben zu erproben. Darüber hinaus ist davon auszugehen dass die Friday for Future Generation neue Bildungswege sucht, um sich einbringen und spezialisieren zu können.

Das Pilotprojekt soll mit folgendem Konzept Lösungsansätze vor Ort finden: Unternehmen, Gemeinde oder Initiative bekommt eine ‚residenZ’, StipendiatInnen zur Seite gestellt, um notwendige Transformationsbereiche weiter zu führen. Diese residenZ wurde vorab durch eine Ausschreibung  besetzt. Die BewerberInnen haben sich auf Themen, wie die Umstellung einer Gemeinde auf regenerative Energien, eine nachhaltigere Landwirtschaft, Lösung von Wasserherausforderungen als auch Bildung für nachhaltige Entwicklung, beworben.

Die Besonderheit hier ist, dass die Themen mit den Menschen vor Ort ergründet werden, wobei eine Voraussetzung ist,für die Projektzeit vor Ort zu leben, also am Ort des Geschehens. Darüberhinaus wird das Projekt durch mindestens einen ortansässigen Mentor begleitet und mit dem Ökosystem und Umfeld eingebunden und vernetzt. Ein Grundeinkommen für mindestens 6 bis 12 Monate, Zugang zu Bildungsmodulen und weiteren Mentoren stellt eine solide Basis für Recherche und Testphase vor Ort. Die Arbeit und Ergebnisse werden für die Öffentlichkeit am 29.Juni.2021 in Form eines Live-Streams sichtbar gemacht.

Die Eingebundenheit in den Ort ist für die Ver-regionalisierung von Lösungsansätzen zur Transformation entscheidend, auch für die Erhaltung der jeweiligen Kultur vor Ort.  Demnach spielt das anknüpfen an die Historie im Ort über die Bürger zu dem Thema eine wichtige Rolle.

Das Neulandgewinnerprojekt ResidenZ – Zeit für Zukunft wendet sich an Menschen, die sich auf gemeinschaftliche Lebens- und Wirtschaftsweisen und wirkungsorientierte Lösungen für das nachhaltige Wirtschaften mit der Ressource Land fokussieren. 

Wir behandeln die lokalen Fragen stets mit Blick auf die globale Umsetzbarkeit und möchten uns mit ambitionierten Menschen / Machern, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen ländlicher Regionen stellen und Lösungen suchen. Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, aus der Naturwirtschaft (Land, Wasser und Wald) die Wirtschaftsweisen für das Gemeinwohl im Rahmen globaler Nachhaltigkeitsziele neu zu denken und zu gestalten. Dazu stellen wir sechs Monate lang Wohn- und Arbeitsräume, Hand- und Denkwerkzeuge, sowie Testflächen und Gebäude zur Verfügung. Der Austausch mit Experten, das Beratungsangebot der Netzwerkagentur für nachhaltige Entwicklung – Projekt N, sowie der Zugang zum regionalen und bundesweiten Biomarkt sind weitere Eckpfeiler unseres Angebotes. Damit möchten wir sicherstellen, dass die globalen Fragen zum nachhaltigen Landbewirtschaften konkret auf lokaler Ebene in der Praxis getestet und umgesetzt werden können.

Das regionale Kompetenzzentrum RCE Stettiner Haff wurde von der Universität der Vereinten Nationen ausgezeichnet, um den Zusammenschluss der Akteure zu unterstützen, die sich in der Region und im Dorf Rothenklempenow (Mecklenburg-Vorpommern) für nachhaltige Entwicklung stark machen. Die BioBoden Genossenschaft, die bundesweit landwirtschaftliche Flächen für die ökologische Landwirtschaft freikauft, erwarb hier 2013 den ansässigen Agrarbetrieb. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch zwei MitarbeiterInnen auf dem Betrieb tätig, um den 900 Hektar großen Hof in Rothenklempenow zu bewirtschaften. Diese Sicherung der Landwirtschaft und die Zusammenführung von drei ehemaligen DDR-Standorten zur Höfegemeinschaft Pommern hat zu einem grundlegenden Wandel in der landwirtschaftlichen Arbeit geführt: höhere Bio-Standards, Diversifizierung und Direktmarketing. Als direkte Folge haben sich inzwischen die regionalen Höfe, die Netzwerkagentur für nachhaltige Entwicklung – Projekt N, die Food Start-Ups LunchVegaz und Tlaxcalli sowie die Modedesignerin Emelie Janrell hier etabliert. So entsteht in Kollaboration mit der Gemeinde und weiteren regionalen und überregionalen Akteuren, wie bspw. dem Naturpark Stettiner Haff und dem Leadership Festival ein neuer Standort für zukunftsweisendes Wirtschaften und Zusammenleben im ländlichen Raum. Durch diese Zusammenarbeit und die Entwicklung von Bildungsangeboten, wie der Dialogfläche Weltacker 2000m2, sind heute 27 MitarbeiterInnen aus den umliegenden Dörfern, diversen Städten und Ländern integriert. 

BioBoden  ·  Höfegemeinschaft Pommern  ·  LunchVegaz  ·  Tlaxcalli  ·  Emelie Janrell  ·  Leadership Festival  ·  Leadership³  ·  MoDem  ·  Netzwerk Zukunftsorte  ·  Nave e.V.  ·  FEG Förder- und Entwicklungsgesellschaft  ·  Schloss Bröllin · Projekt N · RCE Stettiner Haff · Netzwerk Neulandgewinner · Thünen Institut · Robert-Bosch Stiftung

Die Strahlkraft unseres Wirkens zeichnet sich schon jetzt ab. Um jedoch den übergreifenden Wandel nachhaltig gestalten zu können, braucht es den intensiven Austausch untereinander und den kurzen Weg von der Theorie zur Praxis. Das alles findet sich auf der Gutsanlage in Rothenklempenow. Hier wollen wir gemeinsam mit anderen Akteuren einen Zukunftsort schaffen, an dem wir die Landwirtschaft und die Gemeinschaft im ländlichen Raum neu denken. Dieser Ansatz überzeugte bereits andere: So wurde diese Vision 2019 als Neulandgewinner von der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet und in ein interdisziplinäres Netzwerk mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft aufgenommen. Zuletzt haben wir in Kollaboration mit regionalen und überregionalen Partnern die Anerkennung der Universität der Vereinten Nationen ‚RCE Stettiner Haff für nachhaltige Entwicklung’ erhalten. Als Referenzprojekt der RCE Region ist das Stipendienprogramm Teil des globalen Netzwerkes der Universität der Vereinten Nationen. Damit sollen die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Weltgemeinschaft konkret in regionale Strukturen verwurzelt werden. Die anstehenden Herausforderungen des strukturellen Wandels wollen wir so möglichst effektiv angehen.

 

Vor Ort

Das Stipendienprogramm ResidenZ – Zeit für Zukunft ist Teil einer Region für Zukunftsgestaltung. Der Pilot ist in Rothenklempenow verankert, der die 750-jährige Geschichte, die historische Gutsanlage, den ehemaligen LPG-Betrieb und vor allem die BewohnerInnen mit den gegenwärtigen und möglichen Aktivitäten vereinen soll.

Dieser Beitrag wurde von der Deutschen Welle im  September 2019 ausgestrahlt und stellt zwei spezielle Beispiele deutscher und indischer Herangehensweisen an ökologische Landwirtschaft vor.

Link zu Dokumentation in voller Länge

Unsere Residenzen

ResidenZ Bauen
Malte von Viebahn
Ich beschäftige mich innerhalb des Residenzprogrammes mit dem Thema des ökologischen Bauens. Nach dem Abschluss des Bachelor Studienganges “International Forest Ecosystem Management” an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, bin ich seit 2018 als selbstständiger Handwerker und freier Auszubildender bei der Arcana Baugesellschaft mbH als “Fachmann für historisches Bauen” in diesem Gebiet unterwegs und konnte viel praktisches, sowie theoretisches Wissen sammeln. Während dieser Arbeit ist mir aufgefallen, wie wenig Wissen über ökologische Baustoffe bei vielen Kund*innen, aber auch Handwerker*innen präsent ist und auch dass ökologisches Bauen oft fälschlicherweise als teurer wahrgenommen wird. In dieser Residenz werde ich mich mit der Frage beschäftigen, wie konsequent ökologischer Wohnraum neu geschaffen werden kann und trotzdem für künftige Hausbauer*innen erschwinglich bleibt. In dieser praktischen Forschungsarbeit wird ein 1:1 Modellhaus aus regional verfügbaren Baumaterialien (Rundholz, Stroh, Lehm, etc.) entstehen, das als Ausstellungsstück für den entstehenden Bildungscampus für nachhaltige Entwicklung in Rothenklempenow dient. Hierfür sollen alle im Bauprozess gesammelten Informationen aufgearbeitet und dargestellt werden und damit die Möglichkeiten und eventuellen Vorteile von ökologischen Bauweisen an Interessierte weitergegeben werden.
ResidenZ Saatgut
Friederike Engelbrecht
Meine Residenzzeit möchte ich dazu nutzen, mich mit den ökologischen Vorteilen alter Getreidesorten zu befassen und mit der Frage: Wie kann eine ökologische und ökonomische Reintegration alter Getreidesorten in Anbau- und Vermarktungssysteme gefördert werden? Mein Interesse an dem Erhalt alter Sorten wurde durch meine Arbeit für das Start-up Kornwerk geweckt, das mit seinem Haferdrink aus alten Sorten einen Weg gefunden hat, vergessene Hafersorten wieder anbauen zu lassen und zu verarbeiten. Hier habe ich auch erfahren, wie schwierig sich die einzelnen Schritte vom Anbau bis hin zur Verarbeitung gestalten können. Gleichzeitig sind wir in dem RCE in Rothenklempenow in eine einmalige Struktur eingebunden, die für mich ausschlaggebend war. Eine Vielzahl unterschiedlichster Menschen entwickelt hier Konzepte und Ideen dazu, wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen kann. Mein Forschungsvorhaben möchte ich partizipativ gestalten und die Bedürfnisse beteiligter Akteure einbinden. Ich habe 18 Monate in Asien gelebt und in dieser Zeit auf verschiedenen Höfen und Permakultur-Projekten Freiwilligenarbeit geleistet. Anschließend habe ich in Bayreuth Internationale Wirtschaft und Entwicklung studiert. Das Studium hat mir sehr dabei geholfen, globale Zusammenhänge zwischen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen besser verstehen und einordnen zu können. Gleichzeitig hat es bei mir aber auch den starken Wunsch ausgelöst, mich wieder mit regionalen und konkreteren Fragestellungen auseinanderzusetzen. Deshalb habe ich mich für den Master Agrarökonomie an der Humboldt Universität Berlin entschieden, mit den Schwerpunkten: Nachhaltige Landwirtschaft und Europäische Agrarpolitik. Ich arbeite als wissenschaftliche Assistentin in dem Forschungsprojekt BioMaterialities am Thaer Institut. Das Projekt befasst sich damit, wie gesellschaftliche Verhältnisse in der High-Tech-Bioökonomie verändert werden.
ResidenZ Bildung
Pablo Melotta
Absolvent an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde im Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz. Beruflich als Kinder- und Jugendbetreuer im Bereich BNE - Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv. Ich bin Teilnehmer des Residenzprogramms, weil ich mich dem Leben auf dem Land hingezogen fühle und der Auffassung bin, dass ich durch die Arbeit in Rothenklempenow neue Einblicke auf unterschiedliche Arbeitsbereiche erhalten werde. Akteur*innen aus dem ländlichen Raum besitzen aufgrund ihrer Kenntnisse zu Themen wie Naturschutz, Lebensmittelerzeugung, Forstwirtschaft, Regionalentwicklung oder Landnutzung einen idealen Hintergrund um Inhalte, die sich an Leitzielen der BNE orientieren, lebensnah und vor Ort zu vermitteln. Sie können als lernende Region im Sinne der BNE aktiv werden und mit diesem Bildungsauftrag auch nach außen hin in Erscheinung treten. Solche regionalen Netzwerke an Einrichtungen rund um das Thema BNE sind bereits an verschiedenen Orten Realität. Sie sind ein Instrument um die Bildung im ländlichen Raum zu stärken und damit auch deren Zukunftsfähigkeit. Der Mehrwert von BNE ist somit nicht nur auf den Bildungsbereich begrenzt, sondern überträgt sich auch auf die persönliche Ebene, das eigene Projekt und die eigene Arbeit. Wenn sie richtig geplant und durchgeführt wird, kann sie ein Gefühl von Bestätigung für das eigene Handeln hervorrufen und die Besonderheit der Region, in der man lebt, verdeutlichen.Während meiner Residenz werde ich mich dem Thema widmen und ein Bildungsprogramm für die Gemeinde zu erarbeiten. Ich verstehe diese Tätigkeit als einen weiteren Schritt in meiner Berufsfindung und zugleich als kleinen Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.

Wie sind die ResidenZen aufgebaut?

3 Stipendien ResidenZ – Zeit für Zukunft • 6 Monate Forschung und Entwicklung • gemeinwohlbedingtes Grundeinkommen in Höhe von 1000€ • insgesamt einjährige Testphase bis Juni 2021

Wohnen in der Gutsanlage Rothenklempenow mitten im Geschehen, umgeben von schöner Natur in der sonnenreichsten Region Deutschlands.

Bildung

Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Lokale Fragestellungen werden mit Blick auf die Umsetzbarkeit behandelt.

Mentoren

Wissensaustausch und praxisnahe Erprobung: Köpfe und Macher aus übergreifenden Bereichen vermitteln Wissen und Expertise, um dein Wirkungspotential zu maximieren.

Netzwerk

Zugang zu Experten als auch der Zugang zum regionalen und bundesweiten Biomarkt. Transdisziplinär: Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Umfeld

Testflächen, Gebäude und Werkstätten für praxisnahe Erprobung: Dorfgemeinde, ökologische Landwirtschaft, Start-ups und andere bilden das Spektrum von Forschung, Entwicklung und Implementierung ab.

In der Herausforderung steckt die Lösung

Wir haben die Menschen vor Ort befragt und folgende Fragen werden Impulsgeber für nachfolgende Stipendien in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales sein.

Wie kann die Bewirtschaftung nachhaltig an die Naturgegebenheiten angepasst werden, statt umgekehrt?
Uwe Greff, BioBoden Genossenschaft
Wie sieht eine nachhaltige Energieversorgung für die Gemeinde aus?
Rainer Schulze, Bürgermeister Gemeinde Rothenklempenow
Wie können wir uns die vergleichsweise teuren ökologischen Lebensmittel leisten?
Dorfbewohnerin – Rothenklempenow

Die Resultate zeichnen sich jetzt schon wie folgt ab:
Drei konkrete Maßnahmen, welche für die Region Wege aufweisen, wie vor Ort Transformation gelingen kann. Mehr Interaktion im Dorf. Drei Menschen die sich nun vorstellen können in den ländlichen Raum zu ziehen, alle drei bleiben über die ResidenZ Zeit hinaus in Projekten. Neue Partner, Kontakte und Besucher im Ort. Drei beantwortete Fragen für die Gemeinde, Höfegemeinschaft Pommern, BioBoden und das RCE Stettiner Haff.

Die zuvor festgelegten Erfolgsfaktoren haben die Erwartung übertroffen. Die Stakeholder des Pilotprojektes empfehlen die Weiterentwicklung und Fortführung des Programm, als ein wichtiges Transformationstool, für die Wiederherstellung von Gemeinwohl.

Ausblick: Am 29.06.2021 wird das Pilotprojekt im Live-Stream präsentiert und die Teilnehmer*innen schließen Ihr Stipendium ab. Das ResidenZ Programm zahlt auf das Ziel 17 Kooperation für die 17 Ziele und Ziel 4 Zugang zu hochwertiger Bildung ein. Ob dies ein Programm sein könnte, welches für Europa ein echter Beitrag zu schnelleren Transformation und Erreichung der globalen Klimaziele und grundsätzlich zum Gemeinwohl beitragen kann, möchten wir diskutieren und auswerten. Im nächsten Schritt suchen wir Finanzierungsmöglichkeiten bzw. einen oder mehrere Partner, sodass sich für Rothenklempenow und weitere Orte, auch bei bestehenden Partnern im Ausland für das Jahr 2022 residency´s for future bewerben können.

Dieses Pilotprojekt ist für den Start der UN DEKADE Restauration der Ökosysteme 2021 – 2030 entwickelt worden.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Neulandgewinner – Zukunft erfinden vor Ort” von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Umgesetzt von 

Titelfotos von Holger Ernst Deutsche Welle und von Wojtek Kozłowski Leadership Festival